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Immer diese Entscheidungen....Wir beginnen mit einer erstaunlichen Erkenntnis: Die RügenRundtour hat keinen Startpunkt auf dem Festland und die Radwegeplaner haben schlicht vergessen, dass man per Rad auch auf die Insel kommen möchte. Also müssen Sie selber entscheiden, wo sie starten und welchen Weg Sie nehmen. Keine Angst, wir helfen dabei: Wer auf Radfernwanderwegen aus Richtung Westen kommt oder per Bahn, hat "Stralsund" auf dem Festland als Startpunkt seiner RügenRundtour. Nun muss er wieder entscheiden, ob er gleich auf die Insel will und dabei die stark befahrene B96/Rügenbrücke nutzt oder noch ein kleines Stück auf dem Festland bleibt und dann mit der Fähre nach Rügen übersetzt. Wer aus Richtung Osten ("Greifswald") kommt, freut sich nach vielen Kilometern auf der B96 mit ihrem historischen Kopfsteinpflaster, mit der Fähre von "Stahlbrode" endlich nach Rügen überzusetzen. Starten Sie die Wegebeschreibung dann weiter unten (klick hier).
Variante Anreise 1: Stralsund -> Rügendamm -> Puddemin
Auf Rügen angekommen, MÜSSEN Sie die B96 verlassen: Das ist eine lebensgefährliche und extrem laute Schnellstraße. Sie müssen Sie sich jedoch schon wieder entscheiden:
Denn wir empfehlen und beschreiben die zweite Möglichkeit, also die RügenRundTour entgegen dem Uhrzeigersinn Richtung Osten! Biegen Sie gleich nach dem Erreichen der Insel rechts ab Richtung "Garz" und nehmen den Radweg "Alte Kleinbahn". Früher fuhr hier von Altefähr bis in den Südosten der Insel eine Industriebahn, deren Trasse bis Putbus jetzt Radweg ist und danach dem Dampfzug "Rasender Roland" als Streckenführung dient. Der Radweg "Alte Kleinbahn" hat ein gut befestigtes Kiesbett und führt meist abseits des Verkehres bis hinter dem Ort "Puddemin" zu einem verfallenen Gebäude, dass die Einheimischen "Büchsenschuss" nennen. Hier treffen wir die Radler, die unsere andere Zufahrtsmöglichkeit (Variante 2) zur Insel gewählt haben.
Variante Anreise 2: Stralsund -> Fähre Stahlbrode -> ZudarDie schnellste Strecke zur Fähre Stahlbrode führt immer entlang der B105 und dann der B96. Hinter "Stralsund-Anderhof" trennt sich dann die neue B96 von der alten Kopfsteinstrecke, welche jetzt dem landwrtschaftlichem Verkehr und Radfahrern vorbehalten ist. Hinter "Brandshagen2 sind neue und alte B96 so dicht nebeneinander, dass der Geräuschpegel des Autoverkehres etwas "nervt". Am Ortseingang "Reinberg" verlässt man dann die B96 und nimmt die ausgeschilderte Strecke zur Fähre (straßenbegleitender Radweg). Radfahrer mit etwas mehr Zeit und Landschaftsinteresse nehmen folgende "Umwege": Umweg 1: In "Stralsund" nach dem Überqueren der Brücke über den "Frankenteich" rechts abbiegen, durch die Wohnstraßen im großen Bogen links herum und nach den letzten Wohnhäusern parallel zur Eisenbahnstrecke in Richtung Osten abbiegen. In der "Frankensiedlung" trifft man wieder auf die Hauptsstrecke. Umweg 2: Nach "Brandshagen2 wird es wieder ungemütlich wegen des lauten Autoverkehres. Daher biegen wir im Ort links nach "Niederhof" ab, in "Niederhof" rechts durch den Wald parallel zur Boddenküste. Wir durchqueren eine riesige Kormoran-Kolonie mitten im Wald. Die riecht zwar etwas nach Fisch, aber das ist immer noch besser als Autoabgase oder die Kläranlage hinter "Reinberg", die wir auf dieser Strecke umfahren.
Auf Rügen im Hafenort "Glewitz" angekommen lockt westlich der Fähre (zumindest die örtliche Dorfjugend) ein kleiner erster Badestrand. An der nachfolgenden Landstraße L29 fehlt ein Radweg. An Feiertagen oder im Sommer am Samstag brauchen Sie als Radfahrer hier Selbstbewußtsein - oder warten alle 20 min, wenn Autos von der Fähre kommen, kurz am Straßenrand. Der Radweg ist seit 5 Jahren versprochen, wird aber mit Tricks und Ausreden seitens der Verwaltung verzögert. Wir freuen uns, wenn Sie dem Wirtschaftsminister in Schwerin diesbezüglich schreiben und etwas "Feuer unter dem Hintern" machen - wenn man 100 Millionen für einen neue Rügenbrücke hat, sollte es doch auch für ein paar Radwege reichen, Herr Ebnet, oder? (Sorry, solch' spitze Hinweise werden wir an einigen Stellen der RügenRundTour geben....) Starten Sie frohen Mutes und fahren 1 km bis zu Ort "Losentitz". Hier liegt linkerhand ein uralter Gutspark mit Storchennest und seltenen Bäumen im Dornröschenschlaf.
Abstecher auf der Halbinsel Zudar
Wer Zeit für einen lohnenden größeren Ausflug hat, fährt weiter auf der Straße bis zu einem großen landwirtschaftlichen Betrieb, in der abgeknickten Vorfahrt geradeaus auf einem Plattenweg zweifelhafter Qualität, nächten Plattenweg wieder rechts herum und Sie sind in einem langgestreckten Küstenschutzwald mit vorgelagertem Badestrand "Palmer Ort". Durchqueren Sie diesen auf einem recht gut befahrbaren Waldweg und treffen beim Ort "Grabow" wieder auf den Plattenweg. In Grabow entscheiden Sie sich:
Von "Zicker" sind es nochmals einige Minuten auf der L29 bis wir auf den Radweg "alte Kleinbahn" treffen. Tipp: In "Maltzien" gibt es den Fahrradverleih "Waßnick", der in Notsituationen bestimmt auch einmal Reparaturen vornehmen kann.
Quartierempfehlungen für diese Teilstrecke:
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